Train Road Systems

Verkehrswege

Die Idee vom "Train Road System"

Der Verkehrsweg der Zukunft ist die integrierte "Bahnstraße", die Train Road. Dort verkehren neben Pkws und Lkws die Ouick train units, von Flugzeug- wie Schienenfahrzeugbauern herstellbare "Flugzeuge ohne Flügel", die sowohl auf Gummi als auch Schienenrädern fahren können. Um- oder Zugestiegen wird im Train-Road-Center, einem umgebauten Flughafen, der angesichts der zu Ende gehenden Ölvorräte auf der Erde nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben war.

Dieses Szenario entwickelt Wilhelm Häussler, Inhaber des Kemptener Ingenieurbüros Häussler Plan, das mit der bamtec-Bewehrungstechnologie im In- und Ausland bekannt wurde, in seinem neuen Buch "Train Road Systems", das im März erschienen ist. Ausgehend von der Entwicklung der drei Verkehrssysteme Bahn-, Straßen- und Luftverkehr soll das System zu einer echten Integration führen, wie sie in der Bündelung von Bahn- und Autobahntrassen in sogenannten Verkehrskorridoren bereits begonnen habe.

Herzstück des Systems sind die 46 m breiten, zehnspurigen Auto-, Lkw- und Bahntrassen mit einem 3,5 m breiten bepflanzten Mittelstreifen, der zugleich als Rohrtrasse und Rettungsweg (für ein spezielles Rettungsgerät) dient. Jeweils in der Mitte verkehren in abgesenkten, 5 m breiten Trögen die Ouick Train Units, die nicht nur dem Personenverkehr dienen, sondern auch Autos und Lkw (rollend Landstraáe) oder Container transportieren; rechts und links davon in eigenen Fahrspuren schnelle Pkws und langsamere Lkw. In den Bahnhöfen, den Train-Road-Centern, wird be- und entladen, um- und ausgestiegen. Die Fläche bedienen nur noch Pkw, Lkw, Busse und der schienengebundene Nahverkehr. Für den Langstreckenverkehr würden dann nur noch 3 Fernflughäfen bundesweit benötigt.

Entscheidender Vorteil des Train-Road-Systems seien, so Häussler, die gegenüber dem heutigen Milliardenaufwand für jeweils getrennte Schienen- und Autobahnrassen deutlich niedrigeren Fahrwegskosten der relativ unaufwändigen Train-Roads. Intelligente Technik werde dafür in die Fahrzeuge integriert. Außerdem komme das System mit deutlich weniger Landschaftsbeeinträchtigungen aus als die heutige Praxis.

Noch sei das Train-Road-System nicht ausgereift, schreibt Häussler in seiner Schlussbemerkung. Das Büchlein stelle einen Anfang dar, viele Fragen müssten noch gelöst werden. Interessenten können das Buch via lnternet unter www.train-road-system.com bestellen oder direkt auf den eigenen PC runterladen.

Quelle: Beratende Ingenieure, September 2001

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